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Erasmus+

Erasmus+ ist das EU-Programm zur Förderung von allgemeiner und beruflicher Bildung, Jugend und Sport in Europa.

Für das Programm ist ein Budget in Höhe von 26,2 Mrd. EUR veranschlagt, was nahezu eine Verdopplung gegenüber dem Vorläuferprogramm (2014–2020) darstellt.
Schwerpunkte des Programms 2021–2027 sind soziale Inklusion, der grüne und der digitale Wandel sowie die Förderung der Teilhabe junger Menschen am demokratischen Leben.Unterstützt werden Prioritäten und Tätigkeiten, die im Europäischen Bildungsraum, im Aktionsplan für digitale Bildung und in der Europäischen Kompetenzagenda festgelegt sind. Außerdem dient das Programm
  • der Unterstützung der europäischen Säule sozialer Rechte,
  • der Umsetzung der EU-Jugendstrategie 2019–2027 und
  • der Förderung der europäischen Dimension des Sports.

Unsere Erasmus+ Projekte

Dank Erasmus+ hatten unsere Schüler:innen die Möglichkeit, Europa hautnah zu erleben. Ob in Workshops, Museumsbesuchen oder gemeinsamen Projekten – internationale Erfahrungen bereichern nicht nur den Unterricht, sondern auch das Leben.

Disclaimer/Haftungsausschluss:
„Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen des Autors bzw. der Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der OeAD-GmbH wider. Weder die Europäische Union noch die OeAD-GmbH können dafür verantwortlich gemacht werden.“

2025 – Dänemark

Internationale Praxiserfahrung für Schülerinnen und Schüler des
Ceramico Campus

Von 11. bis 21. Mai 2025 hatten 13 Schülerinnen und Schüler der 2. Klasse der Fachschule für Fliese, Keramik und Ofenbau die Gelegenheit, wertvolle Auslandserfahrungen im Rahmen eines handwerklichen Austauschprojekts zu sammeln. Ziel war die renommierte Berufsschule EUC Nord in Hjørring, im hohen Norden Dänemarks.

Während der zehntätigen Projektarbeit arbeiteten die Jugendlichen täglich gemeinsam mit einer dänischen Fachkraft an einem praktischen Bauvorhaben auf dem Schulcampus: Zunächst wurde von Grund auf eine stabile Wand gemauert – dabei standen sowohl Technik als auch Teamarbeit im Fokus. Anschließend wurden die vorbereiteten Flächen mit Wand- und Bodenfliesen verkleidet. Besonderes Augenmerk galt dabei der exakten Ausrichtung, dem passgenauen Schneiden der Fliesen und dem fachgerechten Verfugen. Die Schülerinnen und Schüler konnten ihre handwerklichen Fähigkeiten in einem internationalen Umfeld nicht nur erproben, sondern auch weiterentwickeln.

Abseits der Baustelle lernte die Klasse das Leben im Norden Dänemarks kennen. Bei verschiedenen Ausflügen sammelten die Jugendlichen Eindrücke von Natur, Alltag und Kultur ihres Gastlandes.

Die Reise war ein voller Erfolg und ein motivierender Beweis dafür, wie europäische Bildungszusammenarbeit lebendig gestaltet werden kann.

2026 – Höhr-Grenzhausen

Nach einer sportlichen Anreise (Aufbruch war für die meisten bereits um 3:00 Uhr Früh), sind wir von unserer Partnerschule (Fachschule Keramik, https://www.fs-keramik.de) in Höhr-Grenzhausen, eine Stadt im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz, herzlich empfangen worden. Nach der Begrüßung durch die neue Schulleiterin Antje Willer, durften wir unsere Partnerschule kennen lernen (inkl. wertvoller Tipps für Shopping- und Essensmöglichkeiten). 

Am nächsten Tag ging es - geteilt in 2 Gruppen – ab in die Werkstätten: Gruppe 1 machte Oberflächengestaltung bei Frau Bittl, wo wir neue Transferformen kennen lernen durften. Gruppe 2 fand sich bei Frau Kaas ein, die uns als Formgebungs- und Gestaltungslehrerin einen kurzen Einblick in die Kurinuki-Technik gab. Zusätzlich konnten wir unsere Töpfer- und Ausformungsfertigkeiten bei Herrn Rech und Herrn Gensmann unter Beweis stellen. Wir konnten dadurch viele neue Einblicke gewinnen und haben auch festgestellt, dass es unterschiedliche Techniken und Herangehensweisen für unseren Werkstoff Ton gibt. 

Nach einem Tag in der Schule gab es abwechselnd immer einen Kulturtag. So haben wir Wissenschafts- und Forschungsluft im FGK (https://www.fgk-keramik.de/) schnuppern dürfen, wo uns Herr Engels und Herr Wirth all unsere neugierigen Fragen geduldig beantwortet haben. Das nächste Kulturhighlight war das Keramikmuseum Westerwald, welches eines der größten Keramikmuseen Europas ist (https://www.keramikmuseum.de). Museumsdirektorin Nele van Wieringen stand uns persönlich zur Seite und führte uns – gemeinsam mit Frau Kaas geballter Expertise – durch das Museum, wo wir kaum aus dem Staunen kamen. 

Donnerstag war wieder ganztags Werkstätte mit Gruppenwechsel. In der Mittagspause ließen wir unseren Mitschüler Simon mit einem Ständchen und feinen Küchlein hochleben – er feierte seinen 17. Geburtstag, den wir am Abend mit einem All-You-Can-Eat-Buffet in der Chinakrone ausklingen ließen.  

Freitag Vormittag waren wir noch ein letztes Mal in der Werkstatt, um den Feinschliff unserer begonnenen Werkstücke zu vollenden. Am Nachmittag ging’s zum Kunstraum am Limes (https://www.kunstraum-am-limes.de/), wo der Sammler Dr. Axel Ciesielski ein Privatmuseum rund um die beiden weltbekannten Künstler Sigmar Polke sowie Imi Knoebel aufgebaut hat. Ester Kröber leitete uns mit ihrer unbändigen künstlerischen Leidenschaft und Expertise durch diese private Sammlung an Kunstschätzen, die wir aus nächster Nähe nur für uns hatten – ein Riesenerlebnis für uns alle. Danach fuhren uns Antje, Achim und Ester über das Firmenareal von WEPA, wo wir noch einige Kunstskulpturen wie die „Kruke“ besichtigen durften, zurück nach Höhr-Grenzhausen zu den K2 Studios (https://www.instagram.com/k2studios_kunst.keramik/), wo junge Künstler*innen in Gemeinschaftsateliers mit uns in Diskurs getreten sind. 

Das Wochenende verbrachten wir mit Ausflügen. Am Samstag ging es mit einem Stadtbesuch nach Koblenz, wo wir per Gondel über den Rhein zur Festung Ehrenbreitstein hochgeschwebt sind. Danach war das Deutsche Eck, wo Mosel und Rhein sich verbinden, mit dem Kaiser-Wilhelm-Denkmal dran. Am Nachmittag durften wir die Stadt unsicher machen und uns frei bewegen, bevor es am Abend per Bus wieder nach Hause in die Unterkunft ging. Sonntagvormittag stand eine kleine Wanderung zur Burg Grenzau an, und am Nachmittag war freies Chillen angesagt, was uns sehr gut tat nach diesen abwechslungsreichen Tagen. 

Am Montag gab es am Vormittag einen Besuch bei der Firma Steuler im Ort (https://www.steuler.de/), die ein international führender Hersteller und Anlagenbauer ist und sich auf industriellen Korrosionsschutz- und Feuerfestauskleidungen spezialisiert hat – die riesigen Brenntunnel haben uns alle nachhaltig beeindruckt. Am Nachmittag gab es noch einen Vortrag von Herrn Engels vom FGK über „Optimierte Prozess- und Produktkontrolle in der Keramik“ in unserer Partnerschule, wo wir uns im Anschluss bei Kaffee und Kuchen in weitere Fachgespräche mit Herrn Engels vertieft haben.  

Und dann war auch schon der Dienstag da, unser Abreisetag. Am Vormittag haben wir uns noch 3D-Druck in unserer Partnerschule mit Frau Bittl angeschaut. Nebenbei haben wir unsere Kurinuki-Objekte für die Heimreise eingepackt, die uns Achim dankenswerter Weise über das Wochenende noch gebrannt hatte. Und dann war’s tatsächlich auch vorbei – nach der Übergabe von kleinen Gastgeschenken an unsere deutschen Lehrer*innen und der Schulleiterin haben wir uns mit einem Gemeinschaftsfoto verabschiedet.

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